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Auf den Punkt genau - Feuchtemessung auf Mikrowellenbasis steigert die Produktivität

Eine schnelle und genaue Messung des Feuchtegehalts in Lebensmitteln kann Zeit und Geld sparen. Zu hohe oder zu niedrige Feuchte ist unerwünscht. Diese führt oft zu Qualitätsverlusten und erschwert oder verhindert sogar die Weiterverarbeitung des Zwischenprodukts. Ist der Feuchtegehalt bekannt, können Trocknungszeiten optimiert werden. Eine verbesserte Qualität und längere Haltbarkeit sind das Ergebnis.

Zur Bestimmung des Feuchtegehalts hat Tews Elektronik, Hamburg, Messgeräte entwickelt, die sekundenschnell und zuverlässig genaue Messwerte liefern. Mit bis zu 4.000 Messungen pro Sekunde ermöglichen es die Geräte, die präzise Feuchtemessung des Labors in Echtzeit in die Prozesssteuerung zu integrieren.

Das besondere Merkmal dieser Technologie ist die Unabhängigkeit von Farbe, Dichte, Körnung sowie Oberflächeneinflüssen des zu messenden Produktes. Anders als beim so genannten Nahinfrarotverfahren, das die Feuchte nur an der Oberfläche misst, erfassen die Geräte zusätzlich die Kernfeuchte im Inneren des Messguts. Damit lassen sich auch die Feuchtewerte von Produkten ermitteln, die an der Luft nur oberflächlich trocknen oder mit anderen herkömmlichen Verfahren überhaupt nicht gemessen werden können.

Das Messverfahren basiert auf Mikrowellenresonanz. Sobald das Material das Feld des Mikrowellensensors durchläuft, verändern sich dessen Resonanzeigenschaften in Abhängigkeit des Wassergehalts. Es reicht eine einmalige Konfigurierung des Systems, dann arbeitet es kontinuierlich und zuverlässig.

Die patentierte Mikrowellenresonanzmethode wird heute sowohl in Prozess- als auch in Laboranwendungen in vielen Industriezweigen eingesetzt. Die Proben werden durch die Mikrowellenmessung weder beschädigt noch erhitzt. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Proben für die Messung nicht speziell aufbereitet werden müssen, sondern Getreide beispielsweise im ursprünglichen Zustand in den Sensor gegeben werden kann. Somit stehen die Proben für weitere Messungen oder als Rückstellprobe zur Verfügung. Dies unterscheidet die Mikrowellenresonanzmethode wesentlich von anderen Messverfahren wie etwa der Trocknung im Ofen, bei der über den Gewichtsverlust der Feuchtegehalt bestimmt wird. Hier müssen die Proben aufwendig vorbereitet werden, im Fall von Getreide durch Vermahlung. Andere Messverfahren basieren auf chemischen Prozessen und brauchen eine sehr sorgfältige Vorgehensweise. Beide Methoden erfordern darüber hinaus eine Wartezeit – häufig viele Stunden – bevor die Ergebnisse vorliegen, während die Mikrowellen-Feuchtemessgeräte die Messergebnisse sofort zur Verfügung stellen. Seit mehr als 25 Jahren werden Messgeräte von Tews in allen Bereichen der Lebensmittelindustrie sowohl im Prozess als auch im Labor eingesetzt. Ideal sind diese Geräte zum Messen von Sojamehl, Nudeln, Gebäck, Cerealien, Milchpulver, Stärke, Marzipan, Ölsaaten und Heimtierfutter. Ebenso sind für Kakao- oder Kaffeebohnen die Feuchtewerte einfach und schnell zu ermitteln. Dies fängt bereits bei der Anlieferung an, wo die grünen Bohnen auf ihre Eingangsfeuchte getestet werden. Im weiteren Verlauf werden die Sensoren im Röstprozess oder kurz danach eingesetzt und zum Schluss können sie auch noch für das gemahlene Produkt verwendet werden. Durch kontinuierliche Forschung und Weiterentwicklung des Mikrowellenresonanz-Verfahrens wird der messbare Feuchtigkeitsbereich permanent vergrößert, wodurch jetzt auch die Feuchte von Getreide, wie Weizen, Hafer oder Reis, in Silos gemessen werden kann.

Die Kenntnis des Feuchtegehalts während des gesamten Produktionsprozesses ist ein Schlüssel für Qualität und Kostenkontrolle. Mittels genauer kontinuierlicher Feuchteermittlung können Trocknungszeiten optimiert werden, woraus Energieeinsparungen resultieren. Durch die kürzeren Trocknungszeiten lässt sich gleichzeitig die Produktivität steigern. Ein optimaler Wassergehalt bedeutet längere Haltbarkeit und bessere Verarbeitbarkeit des Zwischen- oder Endproduktes und damit weniger Ausschuss. Auch die einfache Bedienung und der geringe Wartungsaufwand der Geräte tragen zur Effizienzsteigerung bei.

Autor: Wolf-Dieter Stechmann/LEBENSMITTELTECHNIK

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